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Ein Bürger, nennen wir ihn Klein, denkt nach und kommt zu dem Entschluss, dass man, um up to date zu sein, die Erste Hilfe kennen muss. So meldet er mit ernster Mine beim Roten Kreuz sich erst mal an. Hier gibt man ihm dann auch Termine und pünktlich trabt Herr Klein dann an. Und mancher noch in dieser Runde ist sehr gespannt, was man so sagt in dieser ersten Doppelstunde, beim Üben man sich mächtig plagt. Zunächst erfährt man was vom Notfall. Herr Klein ist sichtlich interessiert. Durch Krankheit, Gift und auch durch Unfall, ist schnell ein Notfall produziert. Der Kreislauf, Atmung und Bewusstsein sind lebenswichtig, unverhehlt. Sind sie gestört, setzt leicht der Tod ein, weil Sauerstoff dem Menschen fehlt. Klein lernt den Umgang mit Verletzten, er weiß, dass Not man rufen muss. Wo, was, wieviele, welche Verletzungen, auf Rückfragen man warten muss. Die Atmung lernt Klein kontrollieren, kennt die Gefahr bei Atemnot, weiss, dass man sich hier nicht darf zieren. Der Tod hier dem Verletzten droht. Er lernt den Kreislauf zu beleben, wie richtig man reanimiert, wie Atemspende ist zu geben, wie oft das Herz wird kompremiert. Und eines Tages sieht Herr Klein dort auf jener Strasse Publikum, schnell geht er hin zu jenem Ort, ganz plötzlich fiel ein Mann dort um. Das Publikum steht da und tuschelt: Der ist besoffen, nee, bekifft. Der ist doch High, ein Alter nuschelt und niemand da, der einfach hilft. Herr Klein weiss schon, was hier zu tun ist, er geht zu dem Verletzen hin, er spricht ihn an und auch den Puls er misst. Wie weiter? geht's ihm durch den Sinn. Der Mann der stürzte, reagiert nicht, er ist bewusstlos, und was jetzt ? Klein prüft, auch das ist wichtig, ob dieser Mann noch mehr verletzt |
Herr Klein kann weiter nichts entdecken, so macht er weiter unser Lai' den Hals vorsichtig überstrecken, damit die Atemwege frei. Die Atmung muss man kontrollieren, das ist sehr wichtig, keine Frage. Sie ist vorhanden, registrieren, als nächstes in die Seitenlage. Arm unter das Gesäß geschoben, gestreckt muss dieser Arm wohl sein. Gesäß wird dabei angehoben, so ist es richtig, prima, fein. Das nahe Bein wird hochgestellt an das Gesäß, man gebe acht, dass der Verletzte auf den Bauch nicht fällt und alles man behutsam macht. An Schulter, Hüfte rumgezogen, behutsam, ja das weiss man jetzt. Den unteren Arm hervorgezogen, aufpassen, dass man nichts verletzt. Hals überstrecken, das Gesicht wird erdwärts nun gewendet. Ersticken kann der Mann nun nicht, die Seitenlage ist vollendet. Gefahr ist nun vorerst gebändigt, der Rettungsdienst ist alarmiert und über wo, was und wieviele verständigt, damit der Mann wird transportiert. Herr Klein noch innerlich erbebet hat wieder einmal nachgedacht: Hätt' dieser Mann wohl überlebet, wenn ich, wie andere, nichts gemacht ??? Wie gut, dass ich mich hab entschlossen, die Erste Hilf' zu lernen hier. Wenn niemand hilft, denkt er verdrossen, wer hilft im Notfall einmal mir ??? Er sieht die Menschen, ist entsetzet, wenn mir so was mal wiederfährt und ich dort liege, schwer verletzet dann ist mein Leben nichts mehr wert !!! Er wirbt bei Freunden und Kollegen, macht klar, dass es notwendig sei, mal einen Lehrgang zu belegen. Mit ein paar Mark ist man dabei. Man sieht es ist für jeden wichtig, dass er die Erste Hilfe kann, damit im Notfall man auch richtig vielleicht ein Leben retten kann. Reinhold Hamacher |
Literaturempfehlungen zur Ersten Hilfe (externer Link)
Eine Seite des DRK Ortsverein Rengsdorf